Stoppersocken – Praktisch auch für Hunde

Stoppersocken – Praktisch auch für Hunde

cora-im-laubMit 10 Monaten musste unsere heißgeliebte Mischlingshündin Cora leider am rechten Vorderlauf operiert werden. Die Op hatte sie sehr gut überstanden, aber anschließend ging das Theater los. Ihre Hauptbeschäftigung bestand nun darin, Mittel und Wege zu finden sich den lästigen Verband abzustreifen. Die Haut im Wundbereich war eh sehr empfindlich und daher konnte sie nur Mullverbände tragen. Die extra neu gekauften Hundeschuhe mit Klettverschluss halfen auch nix. Im Nu war das Klettband an dem ersten Schuh abgerissen und das Ersatzexemplar gab auch schon bald den Geist auf (… und die Dinger waren nicht gerade ein Schnäppchen). Insbesondere wenn es dann an der Leine nach draussen ging, waren wir ständig auf der Suche nach dem Schuh, da sich dieser schon nach kurzer Zeit von der Hundepfote löste. Das synthetische Material empfand ich auch als recht starr und schränkte den Hund beim Laufen doch erheblich ein. Besonders klasse wurde es, wenn’s draussen auch noch nass war oder gar schneite. Der Verband wurde feucht und musste gewechselt werden und das mehrmals täglich. Um Cora den Spass am Knabbern zu nehmen, haben wir es auch kurzfristig mit einer Halskrause probiert. Aber mit diesem sperrigen Ungetüm, drehte sie uns die ganze Budde auf links, stieß gegen Wände und Tische und wurde dadurch völlig verunsichert und unruhig. Die Gefahr, dass sie sich verletzen würde, war mir zu groß. Also weg mit dem Ding.

Nun musste ein neuer Verbandsschutz bzw. Antiknabber-Schutz her!! Unsere Nachbarskinder brachten mich auf die für uns rettende Idee – STOPPERSOCKEN! – sozusagen Stoppersocken für Hunde 😉

Ich habe Cora einen dünnen Verband angelegt, Stoppersocken mit Noppen in Babygröße (Gr. 17-18) darüber gezogen und anschließend das Ganze noch mit einem selbstklebenden, leichten Mull-Haftverband fixiert. Das Knabbern hatte sie zwar immer noch nicht ganz aufgegeben, aber es wurde deutlich besser und ich hatte auch das Gefühl, dass diese „Verbandsform“ für unseren Hund angenehmer zu tragen war und sie es daher besser tolerierte. Die Stoppis machten halt jede Bewegung mit.

Ging es dann nach draussen, habe ich einfach eine kleine Plastiktüte über den Verband gezogen und darüber das zweite Paar Stoppis. Nach dem Gassi gehen, landete bei nassem Wetter zwar die „Übersocke“ in der Waschmaschine, könnte aber nach dem Waschen direkt wieder eingesetzt werden. Unter der Plastiktüte blieb der Verband dann auch schön trocken. Allerdings sollte man die Tüte zügig nach dem Spaziergang wieder entfernen, damit keine feuchten Kammern entstehen können und genug „Luft“ an den Verband und die Wunde kommt.

Das nachfolgende Bild zeigt unser „Gebrauchsmodell“ 🙂 . Okay!! Mit dem flotten Automotiv nicht unbedingt ein Mädel-Motiv, aber in rosa mit Prinzessin-Design war nicht so mein Geschmack. 🙂

Stoppersocken für Hunde sind sicherlich kein All-Heilmittel, aber ich denke, unterstützend als Verbandsschutz schon eine gute Alternative. Und für Hunde insbesondere Welpen, die mit rutschigen Böden zu kämpfen haben z.B. Fliesen, Laminat, etc. wären die rutschhemmenden Socken unter Umständen auch eine Möglichkeit, um ihnen das Gewöhnen an den glatten Untergrund zu erleichtern.

Und hier jetzt noch ein aktuelles Bild unserer Cora (… allerdings ohne „ABS“ an den Pfoten)

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